Unser Angebot


Individualreisende und Kleingruppen

 

Ob Genusswandern, Biken, naturkundliche Wochen im Süden oder Trekkings in der wilden Bergwelt Nordalbaniens oder Montenegros – wir berücksichtigen Ihre Wünsche und stellen  gerne individuelle Arrangements für Sie zusammen (mit oder ohne Guide). 

Privatgruppen

 

Für Privatgruppen ab 4-18 Personen leiten wir individuell zusammengestellte Tourenwochen mit den gewünschten Schwerpunkten (Wandern, Kultur, Natur, Genuss). Teilen Sie uns Ihre Vorstellungen mit. 

 

Familien

 

Für Familien stellen wir auf Wunsch individuelle Ferienwochen, zB Trekkingwochen im Norden oder Genussferien in Südmontenegro zusammen und organisieren Logistik und Reservation (mit oder ohne Guide). 

 

Ferien am Skutarisee

 

Im kleinen Dorf Virpazar am Skutarisee vermieten wir zwei helle und gemütlich eingerichtete Appartements mit grossen Terrassen und Seesicht, ruhige Lage. Idealer Ausgangpunkt für Aktivitäten am See, Meer und ins nahe Küstengebirge. Gerne unterstützen und beraten wir Sie dabei.

 

Regionen

 

Skutarisee und das grüne Hinterland Crmnica (Südmontenegro)

 

Diese Region wird geprägt von den intensiven Blautönen des Skutarisees und den üppig- grünen Fjord- und Uferlandschaften und ausgedehnten Auengebieten. Im Gegensatz dazu stehen die felsig-schroffen und kargen Ufer- und Insellandschaften zu Albanien hin.
Das grüne Hinterland um den obern Teil des Sees Crmnica gleicht mit seinen bewaldeten Berghängen, der südlichen Vegetation, dem Klima, den zum Teil verlassenen und oft verfallenen Dörfern und Steinhäusern in vielerlei Hinsicht den schweizerischen Tessiner-Bergtälern. Die Vegetation ist üppig, die Ebenen sehr fruchtbar. Nebst Getreide, Obst, Gemüse und Heilkräutern ist Crmnica auch bekannt für seinen Wein.
Die Gegend um den See lässt sich bei schönen Wanderungen auf alten Verbindungswegen von Dorf zu Dorf entdecken. Nach der Wanderung mit dem Boot gemütlich über die Fjorde oder an den Insellandschaften des Sees vorbeituckern, die müden Beine und die Seele baumeln lassen, ein Erfrischungsbad im klaren Wasser des Sees ist Genuss und Erholung pur. Auf lauschigen Terrassen lassen sich kulinarische Köstlichkeiten aus der Region und Fischspezialitäten aus dem See mit dem einheimischen Wein kosten.

Die asphaltierten, kaum befahrene Strässchen von Dorf zu Dorf sind für Velo- bzw. Bikeausflüge sehr geeignet. So können auch weit entfernte und abgelegene Orte und alte Fischerdörfer am Skutarisee besucht werden.
Die schmale Panoramastrasse von Virpazar Richtung Albanien bietet atemberaubende Tiefblicke auf den Skutarisee und die vorgelagerten Inseln und führt durch albanischsprachige Dörfer und schöne Kulturlandschaften.

Die vielfältige und kleinräumige Landschaft um den Skutarisee ist ausserdem ein Paradies für Botaniker und Ornithologen. Feuchtgebiete, Auenwälder und Verlandungszonen, Trockensteppen und verlassene Kulturlandschaften sind Heimat für viele endemische Pflanzen. Der Skutarisee und die Salinen nahe der Küste dienen ausserdem für viele Vögel aus dem Norden als Winterquartier oder als Rastplatz auf der Durchreise nach Süden. Im See leben über 30 Fischarten und zahlreiche Amphibien und im Frühjahr ertönen die Uferzonen von lauten Froschkonzerten. 

 

Küstengebirge (Südmontenegro) 

Das Küstengebirge lässt sich auf alten Handelsverbindungen von der albanischen bis zur kroatischen Grenze erwandern, mal mit Blick auf die felsig-schroffe Küste zum Meer oder auf der andern Seite auf den Skutarisee und die Berge des Nordens, dann wieder durch ausgedehnte Buchenwälder oder über verlassene Alpen. Passüberschreitungen vom Meer zum See oder umgekehrt queren unterschiedliche Vegetationsstufen, Kulturlandschaften und sogar Dörfer mit verschiedenen Ethnien und Sprachen. Ein Höhepunkt ist die Bucht von Kotor im Norden, ein eindrücklicher Fjord mit schroffen und steilaufragenden Bergen, welche dem Land seinen Namen gegeben haben (Montenegro: ‚schwarze Berge‘). Die historische Altstadt von Kotor (Unesco-Weltkulturerbe) und weitere Küstenorte wie das alte Seefahrerstädtchen Perast sind venezianisch-mediterran geprägt.

Im Süden Montenegros ist die ideale Wanderzeit von Mitte April bis Mitte Juni und von September bis Mitte Oktober.

 

Nordmontenegro 

Der Norden Montenegros wird von unzähligen Bergen und tiefen Tälern und Schluchten geprägt. Die teils verlassenen und unberührten Bergregionen sind mal von sanften und weitläufigen Hochebenen, dann wieder von zerklüfteten und wilden Felsmassiven geprägt. Wälder, Alpweiden und Bergseen stehen im Gegensatz zu unwirtlichen Karstlandschaften Die Taraschlucht zählt nach dem Grand Canyon in den USA zu den tiefsten Canyons weltweit und gilt als Unesco-Weltnaturerbe. Auf Trekkingtouren mit Übernachtung in verschiedenen Berghütten lassen sich diese einsamen Berggebiete erkunden. Durch die Schluchten gibt es vereinzelt Wanderwege oder es werden Floss- und Riverrafting-Touren angeboten.
Auf den zahlreichen Alp- und Makadamwegen lassen sich ausgedehnte Biketouren über die Hochebenen unternehmen                                                                                                    

Nordalbanien 

An der Grenze von Montenegro beginnt mit den sogenannten ‚verwunschenen Bergen‘ Nordalbaniens eine wilde und archaisch-geheimnisvolle Welt. In der Zeit des Kommunismus war Albanien ein vollkommen isoliertes Land. In den Berggebieten des Nordens haben sich viele Traditionen wie das uns archaisch anmutende Gewohnheitsrecht des Kanun teils bis heute erhalten. Die sprichwörtliche Gastfreundschaft der Albaner ist unter anderem im Kanun geregelt und gilt als heilig und unanstastbar. Auch der Ehrbegriff gründet in diesen Schriften.
Pfade führen über Pässe und wilde Bergzüge und verbinden die Täler von Theth, Valbone und Kelmend miteinander. Unwirkliche Karstlandschaften, Wälder, Hochebenen und teils bewirtschaftete Almweiden säumen den Weg. In den Tälern fliessen klare Bäche und Flüsse und es gibt es weitläufige Streusiedlungen, welche von den grösseren Zentren nur über schlechte Makadamstrassen oder über eine abenteuerliche Fährverbindung via Komanstausee zu erreichen sind. Die Bevölkerung lebt zum Grossteil von Selbstversorgung und verbringt den Winter teilweise in der Hauptstadt des Nordens Shkoder. In den letzten Jahren haben einige Bewohner Gästeunterkünfte eingerichtet und bieten nebst Übernachtungsmöglichkeit Verpflegung mit feinen landwirtschaftlichen Produkten an. Die Menschen sind in der Regel sehr offen und herzlich und geben gerne Einblicke in ihre Lebensweise heute und in der Vergangenheit.

Die ideale Wanderzeit in den Berggebieten des Nordens ist je nach Schneeverhältnissen ab Mitte Juni bis Mitte Oktober.

 

 


Einblicke